Letztes Jahr wollte Coco unbedingt eine Meeresparty feiern: was für ein wunderschönes und dankbares Motto im Sommer! Sie hatte sich ausgedacht, daß wir die Einladungen in den großen Muscheln vom letzten Sommerurlaub verstecken … aber leider hatten wir ja immer nur eine Hälfte gefunden!

Also haben wir die Einladungstexte ganz klein und schmal ausgedruckt, zusammengefaltet und unter einer der großen Muschelhälften versteckt. Diese haben wir mit Heißkleber auf einen sandfarbenen Tonkarton geklebt. Coco hatte vorher einen guten Teil der Karte mit Klebstoff bestrichen und reichlich Sand darauf rieseln lassen: fertig waren die selbstgebastelten Einladungskarten zu ihrer Meeresparty!

Auch die Mitgebseltütchen waren schnell gefüllt: für jedes Kind eine Schleckmuschel, ein kleines Meerjungfrauen-Mandalablöckchen und eine schöne Muschel.

Verpackt habe ich diese Mitgebsel in ganz einfachen, braunen Papiertüten, die mit einer mit dem Namen der Kinder versehenen Muschel verziert wurden.

Schon seit vielen Jahren fahren wir sehr gut damit, jedem Gast eine mit seinem Namen versehene Flasche mit einer Bio-Saftschorle zu Beginn der Party zu geben: so kippen keine unzähligen Gläser mehr um, die Gäste wissen immer, wo ihr persönliches Getränk ist und wenn die Flasche nicht leer ist, kann man sie den Kindern mitgeben (und vermeidet so, daß teure Getränke in den Abfluß geschüttet werden). In diesem Jahr konnte ich einfach nicht an diesen niedlichen Schwimmbrillen für Flaschen vorbeigehen: und so haben wir die Flaschenetiketten passend zu den Schwimmbrillen gestaltet und jeder Gast durfte sich eine Schwimmbrille in seiner Lieblingsfarbe aussuchen.

Die Mini-Schwimmbrillen meiner Kinder sind nach der Party auf ihre Edelstahltrinkflaschen gewandert und ich denke jedes Mal, wenn ich sie sehe, an unsere schöne Meeresparty.

Mit den Vorbereitungen für den Sweettable habe ich schon lange vor der Party begonnen: die veganen Vollkornkekse vom Blog können sehr gut ein paar Tage vorher gebacken werden.

Wir hatten in unserer großen Keksausstechersammlung schon einige passende Ausstecher und meine liebe Freundin, deren Tochter im Jahr zuvor einen Meerjungfrauengeburtstag gefeiert hatte, hat diese noch um einige ergänzt.

Ich mag die Kekse ja am liebsten unglasiert, aber für einen Kindergeburtstag darf es ruhig mal bunter Zuckerguß sein!

Am Tag vor der Meeresparty haben wir diesen bunten Fisch gebacken: das Rezept ist der Teig von den „veganen Spiegeleimuffins“ vom Blog und verziert wurde er mit veganen Gummifrüchten.

Auch die veganen Schoko-Bananenmuffins kann man sehr gut einen Tag vorher backen, denn sie schmecken ohnehin am besten frisch aus dem Kühlschrank! Für das Motto haben wir sie mit belgischen Meeresfrüchtepralinen verziert: diese hier waren leider nicht vegan, aber mir wurde geschrieben, daß es mittlerweile sogar vegane Meeresfrüchtepralinen gibt.

Perfekt vorzubereiten ist auch Götterspeise: diese gibt es mittlereile ebenfalls vegan und sie kommt wirklich immer gut bei den Kindern an. Wir haben die grüne Götterspeise mit etwas flüssiger Lebensmittelfarbe blau eingefärbt und kleine Plastikmeerestiere darin schwimmen lassen: bei einer Party für Neunjährige kann man das machen, bei sehr kleinen Kindern würde ich das wegen der Erstickungsgefahr auf keinen Fall tun!

Ich muß nicht erwähnen, wie toll die Kinder die blaue Meeresgötterspeise fanden? Es sind tatsächlich meistens die kleinen Details, die den Gästen sofort auffallen und sie begeistern!

So sah er dann also aus, der gesamte Sweettable zu Cocos Meeresparty!

Die veganen Marmormuffins hatte sich Coco explizit gewünscht und weil sie frisch am besten schmecken, habe ich sie ihr am Morgen der Party noch schnell gebacken.

Es gab neben all dem Selbstgebackenem auch Knabberfische, Salzlakritzheringe und alles, was wir an Meerestieren im Süßigkeitenregal finden konnten: da Süßigkeiten sonst nicht zu unserem Alltag gehören, schöpfen wir an Festtagen aus dem Vollen (und brauchen hinterher auch laaaange nichts mehr!), was die Kinder natürlich wunderbar finden.

Aber auch Obst darf auf unserem Sweettable nie fehlen: wenn man mit den Keksausstechern entsprechende Motive aus Wassermelonenscheiben aussticht, passt es immer zum Motto!

Nachdem alle Gäste satt waren, gab es verschiedene Beschäftigungen. Cocos Schwestern hatten allerlei Meeresschätze im Sandkasten vergraben, die mühsam ausgesiebt werden mußten.

Die gefundenen Muggelsteine und Muscheln wurden nach dem Waschen gerecht verteilt und durften mit nach Hause genommen werden.

Danach wurden verschiedene Boote und Dampfer aus Papier gefaltet.

Zur Erfrischung im Garten gab es zusätzlich noch Meerwasser (Holunderblütenschorle) und Brackwasser (Apfelschorle aus trübem Apfelsaft) zu trinken – ein Hoch auf blaue Lebensmittelfarbe!

Dann wurde zur Abkühlung erst einmal eine Runde im Pool geplanscht: ein großer Spaß war es für die Mädchen, nach Muscheln zu tauchen, die wir immer wieder hineingeworfen haben.

Hinterher durfte sich jedes Kind ein Muschelmobile basteln: wie gut, daß wir im Urlaub immer so fleißig Muscheln sammeln!

Sind die Ergebnisse nicht wunderschön geworden?

Während ich nach der Bastelaktion das Abendessen zubereitet habe, gab es für die Gäste eine von den großen Schwestern vorbereitete Schatzsuche im Garten. Sie hatten eine Schatzkarte auf Backpapier gemalt, dieses dann in drei Teile gerissen, die Ränder angekokelt und sie auf drei Flaschen verteilt.

Diese Flaschen mußten nun gesucht werden, um den Schatz mithilfe der Karte finden zu können.

Als der Schatz gehoben war, gab es auch Abendessen: um dem Motto der Meeresparty treu zu bleiben, hatte sich Coco weiße Muschelnudeln gewünscht.

Nach dem Essen gab es wegen der großen Hitze noch eine legendäre Wasserschlacht mit unseren selbstgebastelten Schwammbomben … bis die tropfnassen und glücklichen Kinder von ihren Eltern abgeholt wurden. Was für eine schöne Meeresparty!

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