Ich liebe ja all unsere bisher ausgerichteten Kindergeburtstage: aber die Dinoparty, die wir dem Buben zum fünften Geburtstag ausgerichtet haben, wird immer einen besonderen Platz in meinem Herzen einnehmen. Weil ich selbst so ein riesengroßer Dinofan bin und weil einfach alle Spiele und Aufgaben gut angekommen sind und den kleinen Gäst*innen Freude gemacht haben!

Aber ganz von vorne: die Idee zu den Einladungskarten kam, wie einige dieser Dino-Ideen, mal wieder von Pinterest! Sie passte einfach so gut zum Thema des Festes und zum Alter des Geburtstagskindes! Denn aus allen Fingern einer Hand…

…lassen sich ganz schnell zwei verschiedene Dinos zaubern! So süß!

Dann noch schnell die Gesichter gemalt und die Buchstabenstempel herausgeholt und fertig waren die Einladungskarten!

Ich finde schon, daß es in Ordnung ist, den Einladungstext auszudrucken: aber unterschreiben können nur Fünfjährige SO niedlich!

Einen Extra-Dino haben wir noch für das Begrüßungsplakat gemalt:

Sind die Einladungskarten erst einmal verschickt, geht es an die Detailplanung: einen allgemeinen Planungshelfer für Kindergeburtstage und Feiern aller Art findet Ihr übrigens hier!

Gut vorzubereiten waren die aus Salzteig selbst gemachten „Fossilien“, die am Tag der Dinoparty zusammen mit echten Fossilien von den Kindern in einer großen Wanne mit Sand gesucht werden sollten: dazu braucht Ihr einfach eine Tasse Salz, zwei Tassen Mehl, eine Tasse Wasser und einen Teelöffel Öl.

Diese Zutaten werden zu einem glatten Teig vermengt: bei einer größeren Menge (ich habe gleich die dreifache Menge auf Vorrat gemacht!) lohnt sich der Einsatz der Küchenmaschine.

Daraus formt Ihr Kugeln, die auf einem Backblech (nicht zu) flachgedrückt werden: in diese flachgedrückten Salzteigplätzchen drückt Ihr kleine Plastikdinosaurier (ich hatte zum Glück lange zuvor 24 Stück davon zu einem Spottpreis auf einem Basar erworben: das Set war wohl einmal für eine Adventskalenderfüllung gedacht gewesen!) und nehmt sie sofort wieder heraus, sodaß nur deren Abdruck übrigbleibt.

Ist das nicht phantastisch?

Diese „Fossilien“ aus Salzteig werden je nach Größe bei 150 ° Celsius etwa 30 – 40 Minuten auf mittlerer Schiene im Backofen getrocknet, bis sie hart geworden sind. Gut auskühlen lassen und unbedingt bis zum Kindergeburtstag vor Feuchtigkeit geschützt aufbewahren!

Als nächstes waren die Mitgebseltüten dran: dazu habe ich einfach mit einem schon vorhandenen Dinosaurier-Ausstechförmchen Kartoffeldruck auf einfachen Papiertüten gemacht.

Das geht ganz schnell und sieht einfach schön aus!

Der Inhalt dieser Tüten war natürlich ganz zum Partymotto passend:

Länger im voraus konnte ich auch die „Dinosauriereier“ vorbereiten: dazu werden einfach kleine Plastikdinosaurier in Luftballons gesteckt und diese anschließend mit Wasser aufgefüllt und gut verknotet.

Diese Dino-Wasserbomben kommen dann mindestens zwei Tage lang in den Gefrierschrank und können am Tag der Party „ausgepackt“ und von den Dinoforscher*innen aufgeklopft werden:

Coco hatte als große Schwester Lust, die Dinosaurierexpedition zu leiten: und wie gut sie das gemacht hat!

Sie hat sich im Vorfeld mit mir alle Spiele und Stationen der Expedition ausgedacht und die Forscherbande am großen Tag angeleitet. Und sie hat ganz selbstständig „Dinopässe“ am Computer entworfen, in denen an den einzelnen Stationen Dinosaurierstempel gesammelt werden konnten:

Alle Forscher*innen, die am Ende des Kindergeburtstages alle Stempel vorweisen konnten, haben einen „Dinoforscher-Ausgrabungsausweis“ von ihr überreicht bekommen.

Die traditionellen Etiketten für die Trinkflaschen können auch weit vor der Party ausgedruckt werden:

Und auch die Station, an der Dinospuren den einzelnen Dinosauriern zugeordnet werden müssen, haben wir bereits einen Tag vorher aufgebaut:

Dafür haben wir den tollen „Zaubersand“ von Tanjas Blog „Zuckersüße Äpfel“ gemacht!

Diesen haben wir in Deckeln von Schuhkartons verteilt, Bäume aus Ästen und Salzteig  darauf gestellt und zu guter letzt jeweils einen unserer Dinosaurier „darüberlaufen“ lassen, so daß die Fußabdrücke gut zu erkennen waren. Waren alle Deckel so präpariert, haben wir die Dinosaurier in völlig anderer Reihenfolge auf dem Tisch verteilt.

Am Tag der Dinoparty mussten die kleinen Forscher*innen dann selbst herausfinden, welcher Dino über welche Fläche gelaufen ist!

Das Buffet für die große Dinoparty hat die Patin des Buben mit mir zusammen vorbereitet.

Es gab einen Melonendino, selbst gegossene Dino-Schokolollies und auch die traditionelle Torte von der Oma durfte nicht fehlen: selbstverständlich mit Gummidinos verziert!

Die Patin hat eine sagenhafte Dino-Torte gezaubert:

Und selbstverständlich gab es auch die Lieblingsmuffins des Buben, vegane Schoko-Bananen-Muffins: einmal mit Karamell-Topping als Cupcakes, aber auch nur mit Schokoladenglasur und Schokodinos verziert.

Ausgestochene Melonen-Dinos durften natürlich auch nicht fehlen, genauso wenig wie jede Menge saure Gummidinos!

Der Tisch für die kleinen Gäst*innen war im Garten schnell gedeckt:

Nach der Ankunft wurden erst einmal die Geschenke während einer Runde „Flaschendrehen“ in Ruhe verteilt und gewürdigt und hinterher durfte das Buffet gestürmt werden. Und dann ging es endlich los: als erstes wurden die Dino-Spuren identifiziert und dann ging es endgültig hinaus in den Garten. Dort durften die Forscher*innen, ausgestattet mit Hammer und Schutzbrille, die gefrorenen Dino-Eier aus dem ewigen Eis aufklopfen:

Was für ein großer Spaß! Und die selbst befreiten Dinos durften die Dinoforscher*innen natürlich behalten.

Dann ging es wirklich hinaus: in Feld und Flur! Denn so toll „Professorin Coco“ auch die einzelnen Stationen vorbereitet hatte: das Wichtigste war, die kleinen Forscher*innen auszutoben. Da finden sich im Wald und auf den Wiesen einfach immer die besten Gelegenheiten:

Nachdem sich die erste Energie beim Hüpfen und Springen entladen hatte, wurde es Ernst und die Forscher*innen konnten in das Dinoschutzgebiet geführt werden:

Wer hätte gedacht, daß es solche Schutzgebiete heutzutage noch gibt?

Dort waren jede Menge Dinosaurier versteckt und mußten von den Dinoforscher*innen vorsichtig wieder eingesammelt werden!

Zum Glück haben es alle unbeschadet in die Obhut der Spezialist*innen geschafft und der Heimweg konnte angetreten werden.

Im Garten wartete dann die nächste Herausforderung: das Suchen von Fossilien mit bloßen Händen!

Dazu hatte Coco die von mir selbst gebastelten Fossilien zusammen mit echten Fossilien in einer großen Wanne mit Sand versteckt:

Alles wurde gut untergemischt und die Forscher*innen mußten alle versteckten Schätze von Hand heraussieben. Die Schätze wurden in Körben gesammelt und hinterher gerecht unter allen Dino-Forscher*innen aufgeteilt.

Am Ende haben natürlich alle Dino-Forscher*innen ihre „Dinoforscher-Ausgrabungsausweise“ überreicht bekommen: und ganz sicher haben alle am Tag der großen Dinoparty von Dinosauriern geträumt.

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2 Kommentare
  1. Carolin sagte:

    Liebe Uta,
    hier muss ich jetzt auch noch schreiben. Wow! Ich liiiiiebe deine Artikel zu den Kindergeburtstagen. Wieviel Liebe und Herzblut in der Vorbereitung und Durchführung dieser Feiern steckt, spürt man in jeder Zeile, in jedem Foto. ❤️
    Bei uns steht diese Woche ein 2. Geburtstag an 🥰 Katzenparty für unsere Kleine. Ach ich freu mich! Dank Pinterest steht Deko und Buffet, abgerundet durch deine Rezepte (Veganer Marmorkuchen als Katzenkuchen dekoriert, Zitronenkekse in Katzenform, kleine Minisandwiches/Toastscheiben mit Katzenkopfausstecherle und veganem Aufstrich… aus den restlichen Toasträndern gibts einen Brotsalat usw.) und Ideen (die Saftschorlenflaschen sind durch dich jedes Mal dabei!! Dieses Mal mit süßen Katzen drauf 🐱 Hach!)!!
    Ich freu mich! Oh sagte ich bereits! 😇 Ich danke dir für deine vielen Ideen und Inspirationen ❤️ Liebe Grüße! Carolin

    Antworten
    • Uta sagte:

      Liebe Carolin!
      WIE SÜSS ist denn bitte eine Katzenparty?? Da würde ich ja am liebsten mitfeiern!
      Habt ganz viel Freude und wie immer danke ich Dir von Herzen für Deine lieben Worte!
      Alles Liebe von Uta

      Antworten

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