Wir schenken den Erzieherinnen in unserem Kindergarten ja immer eine Kleinigkeit vor den Sommerferien: weil ich finde, daß sie eine unfassbar wichtige Arbeit leisten! Und wenn sie die Anerkennung, die ihnen gebührt, schon nicht über ihren Lohnzettel bekommen (was meiner Meinung nach ein Skandal ist!), dann wäre es doch schön, wenn wenigstens die Elternschaft ihnen einen kleinen Dank vor dem Ende des Kindergartenjahres zukommen ließe, oder?

Ich finde auch gar nicht, daß das große materielle Geschenke sein müssen (die ohnehin verboten sind!): die Geste zählt! Wir haben schon Filzseifen verschenkt, mit Blumentopfmuffins DANKE gesagt und eine Tüte Urlaub überreicht.

Und da wir uns dieses Jahr endgültig von den Erzieherinnen verabschieden, wollte ich ihnen ein symbolisches Abschiedsgeschenk mit all unseren guten Wünschen für ihre Zukunft überreichen. Da ich konservierte Pusteblumen so faszinierend finde und gesagt wird, daß jedes einzelne Samenschirmchen einer Pusteblume für einen guten Wunsch steht, habe ich schon im Frühjahr mit den Vorbereitungen und dem Pusteblumenzauber begonnen. Dazu legt Ihr die verblühten Löwenzahnköpfe einfach schon in die kleinen Gläser, in denen Ihr sie später verschenken wollt.

Wie durch ein Wunder entfalten sie sich zu wunderschönen Pusteblumenbällen, die im Glas auch nicht kaputtgehen!

Ich habe sie einige Tage bei warmem Wetter, nur mit einem lockeren Tuch bedeckt, offen stehen gelassen, damit die Feuchtigkeit vollständig entweichen kann und das Glas nicht beschlägt. Und dann wird das Glas geschlossen und mit einer kleinen Schleife geschmückt.

Ist das nicht ein zauberhaftes, kleines Geschenk?

Für die Erzieherinnen im Kindergarten gab es größere Gläser, aber da wir das ganze Team schätzen, haben wir auch den beiden Erzieherinnen in der Krippe eine kleine Version gebastelt.

Meine Große hat mir dann noch den passenden Spruch gelettert und illustriert, welchen wir auf große Aufkleber gedruckt haben.

Auf die Rückseite kamen ein altes Bild vom Buben aus seiner Anfangszeit im Kindergarten und ein paar persönliche Dankesworte für die schöne Zeit im Kindergarten, die er dann noch eigenhändig unterschreiben durfte.

Dann noch Namensanhänger gebastelt und die Wunschgläser in Zellglasbeutel verpackt: so schnell ist die kleine Aufmerksamkeit fertig.

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Die Wunschgläser zum Abschied durfte der Bub an seinem letzten Kindergartentag natürlich selbst verteilen und ich glaube, er hat damit viel Freude verbreitet: und genau das war ja unsere Absicht mit diesem kleinen Geschenk.

Wenn Ihr kleine Wunschgläser zum Verschenken immer parat haben wollt, macht im Frühjahr doch ein paar auf Vorrat! Einmal sicher im Glas aufgegangen, hält sich die Pusteblume jahrelang, wenn sie nicht zu wild geschüttelt wird. Gute Wünsche auf Vorrat können wir doch eigentlich alle gut gebrauchen, oder?

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4 Kommentare
  1. Hanna sagte:

    Liebe Uta,
    ich mag deine Idee, Kleinigkeiten zu verschenken oder Dinge die sich aufbrauchen. So sammelt sich bei den Beschenkten nicht jede Menge Zeug an.
    Diese hier werde ich bestimmt auch mal nachempfinden.
    Julias Illustration gefällt mir auch richtig gut.
    Liebe Grüße, Hanna

    Antworten
    • Uta sagte:

      Liebe Hanna!
      Danke für Deine liebe Rückmeldung! Ich kann gerne nach dem Urlaub auch noch Julias Illustration als pdf anhängen: ich habe es jetzt einfach nicht mehr geschafft!
      Ganz liebe Grüße von Uta

      Antworten
  2. Katrin sagte:

    Liebe Uta!
    Das ist wieder so eine zauberhafte Idee! Vielen Dank fürs Teilen!
    Ich werde mir mal die anderen Ideen anschauen und mich inspirieren lassen – dieses Jahr steht unsere erste Ferienzeit im Kindergarten an 🙂
    Liebe Grüße
    Katrin

    Antworten

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