Vor zwei Jahren habe ich ja schon in diesem Beitrag gezeigt, wie unser Jahreszeitentisch für gewöhnlich während der Advents- und Weihnachtszeit aussieht. Aber wie das oft so ist: nach über zehn Jahren, in denen die Adventsspirale ihren festen Platz auf unserem Jahreszeitentisch im Advent hatte, wollte ich letztes Jahr den Tisch einmal anders gestalten: und so habe ich in die Mitte des Tisches einen ganz einfachen Adventskranz mit vier Bienenwachskerzen platziert.

Der Stall darf natürlich nie fehlen: und um das Weihnachtsgeschehen in der Adventszeit in den Vordergrund zu rücken, habe ich den Winterfreuden nur einen kleinen Platz auf der linken Seite der Fensterbank eingeräumt.

Die Hirten dagegen haben auf diesem Jahreszeitentisch viel Platz im Vordergrund bekommen: und nach dem Adventsgärtlein in unserer Gemeinde  haben die Kinder ihre Apfelkerzen auf dem Jahreszeitentisch platziert, was ich wunderschön fand.

Auf den Jahreszeitentisch in der Weihnachtszeit gehören ohnehin jede Menge Kerzen: man muß der Dunkelheit draußen und in der Welt ja viel Licht entgegensetzen!

Wie immer, ist der Jahreszeitentisch in der Advents- und Weihnachtszeit oft in Bewegung: bis zum Nikolaustag wandern der Nikolaus und Knecht Ruprecht, sein lieber Gehilfe, in Richtung des Zimmers. Nach dem Nikolaustag wenden sie sich dann in die entgegengesetzte Richtung und wandern wieder durch den Wald davon. Maria und Josef mit dem Eselchen hingegen, machen sich ab dem ersten Dezember auf den Weg nach Bethlehem: also quer durch das ganze Zimmer (in unserem Fall ist das die Küche!). Die Kinder dürfen sie jeden Tag ein bißchen vorrücken lassen: ein absolutes Highlight in der Adventszeit!

So kommen die beiden ganz langsam vorwärts und erst wenige Tage vor dem Heiligen Abend kommen sie auf dem Jahreszeitentisch an.

Wirklich erst an Heiligabend ziehen sie in den (nun umgedrehten) Stall ein: das Jesuskind wird in die bis dahin leere Krippe gelegt und die Geburt Jesu offenbart sich auch auf dem Jahreszeitentisch.

Die Engelsschar jubiliert und im Hintergrund haben der Heilige Nikolaus und Knecht Ruprecht Platz gemacht für die drei Weisen aus dem Morgenland, die auf dem Weg sind, aber natürlich erst am 6.Januar am Stall in Betlehem ankommen werden. Auch die Hirten bleiben am Heiligen Abend noch an ihrem Feuer auf dem Feld: in der Nacht wandern sie dann zur Krippe, wo sie die Kinder am ersten Weihnachtstag anbetend vorfinden werden. Was ist das für eine magische Zeit!

 

 

Wenn Dir mein Blog gefällt und Du mich als kleines Dankeschön gerne auf einen Kaffee einladen möchtest, dann klicke hier

2 Kommentare
  1. Mel sagte:

    Ach ist das ein schöner Artikel. Bei uns läuft es jetzt schon seit Jahren ganz ähnlich ab, obwohl wir keinen klassischen Jahreszeitentisch haben. Dieses Jahr ist mir der Ablauf etwas „entglitten“. 😀 Mein 8jähriger Sohn hat gerade täglich SO viel Freude daran, mit den Krippenfiguren die gesamte Weihnachtsgeschichte nachzuspielen (wir haben leider nur diese eine Krippe), dass ich ihn gewähren lasse. <3 Ich versuche, in der kommenden Woche wieder etwas Ordnung ins Geschehen zu bringen damit dann alles seinen gewohnten Gang gehen kann. Erst habe ich überlegt, am "korrekten" Ablauf fest zu halten aber dann habe ich gedacht: Ist es nicht toll, wie er die Weihnachtsgeschichte einfach liebt und verinnerlicht hat?! <3 Und mein innerer Monk musste schweigen…. 😀 Habt eine tolle letzte Adventswoche! Mel

    Antworten
    • Uta sagte:

      Liebe Mel!
      Wie schön, daß Du Deinen inneren Monk zum Schweigen bringen konntest: das ist doch wirklich wunderbar, wenn Kinder so in ihrem Tun versinken! Ich wünsche Euch von Herzen eine gesegnete Weihnachtszeit!
      Liebste Grüße von Uta

      Antworten

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar zu Uta Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Hinweise zur Verarbeitung Deiner Angaben und Widerspruchsrechte: Datenschutzerklärung.