Ich bin ja gelernte Buchhändlerin … und auch wenn ich diesen Beruf nun schon 14 Jahre nicht mehr ausübe, ist meine Begeisterung für Bücher ungebrochen. Die Liebe zu Büchern weiterzugeben, war und ist mir deshalb schon immer eine Herzensangelegenheit und diese Liebe ist zum Glück auch in all meinen Kindern tief verwurzelt. Wie kann man also die Bücherliebe als Eltern aktiv fördern? In den ersten sechs Lebensjahren ist das tägliche Vorlesen ein Ritual, das in keiner Familie fehlen sollte. Wir haben es in das Abendritual integriert, so daß es tatsächlich nur dann entfällt, wenn unsere Kinder einmal nicht ordentlich in`s Bett gebracht werden (wie zum Beispiel im Sommerurlaub oder an Familienfeiern). Unser Bücherkorb enthält immer unsere allerliebsten Vorlesebücher für eine Jahreszeit. Einen Korb habe ich deshalb gewählt, weil er (im Gegensatz zu unseren vielen gut gefüllten Bücherregalen) mobil ist und so auch mitgenommen werden kann: auf die Ofenbank an grauen, nebligen Herbst- und Wintertagen, an denen alle eine Extraportion Gemütlichkeit brauchen, aber auch nach draußen auf die Gartenliege, um in der warmen Jahreszeit Frischluft und Sonne mit Vorlesen zu verbinden. Wenn ich ehrlich bin, suche immer ich die Bücher für unseren Vorlesekorb aus. Zum einen, weil ich schon lange vor den eigenen Kindern eine tiefe Liebe zu Kinderbüchern entwickelt habe und zum anderen, weil ich es nicht nur für sinnvoll, sondern für absolut wichtig halte, daß der Vorlesende Spaß dabei hat. Kinder haben so feine Antennen für die Gefühlswelt ihrer Eltern: sie würden es sofort spüren, wenn ich ein Buch ungern vorlesen würde. Bücher, die ich selbst liebe, lese ich so gerne vor, daß auch für mich die Vorlesezeit reiner Seelenbalsam ist: und auch diesen Aspekt halte ich für absolut berechtigt. Also bitte: lest Euren Kindern nur Bücher vor, die Ihr vorher durchgelesen und für schön und wertvoll befunden habt. Es gibt so viele lieblos illustrierte, schlecht übersetzte und sinnlose Bilderbücher! Aber es gibt zum Glück auch Unmengen an wunderschönen, liebevollen und durch und durch guten Bilderbüchern: greift also besser zu diesen, denn alles, was wir unseren Kindern erzählen oder vorlesen, wird eine Wirkung auf sie haben. Möge diese Wirkung positiv sein! Wir haben auch einen Bücherkorb neben dem Familienbett stehen: in diesem sind die  Bücher für das Gute-Nacht-Ritual zu finden, allen voran Bücher mit beruhigenden Abendgeschichten, aber auch des Buben aktuelle Lieblingsbücher dürfen hier nicht fehlen. Den jahreszeitlich bestückten Bücherkorb verwenden wir für kurze Lesepausen tagsüber: mit einer guten Geschichte läßt sich erfahrungsgemäß jedes Nachmittagstief überwinden. Unsere Winterauswahl befindet sich schon lange in unserem Besitz und leider kann ich nicht garantieren, daß alle von mir empfohlenen Bücher noch lieferbar sind. Ein Blick in die Online-Antiquariate lohnt sich in diesem Fall meistens!

So sehr man auch den Winter liebt: ich glaube, es gibt keine Jahreszeit, die mehr herbeigesehnt wird, als der Frühling! Uns geht es da natürlich nicht anders: und genau so, wie wir uns auf Picknicke unter blauem Himmel, leichte Kleidung und hellere Tage freuen, so freuen wir uns auch auf frischen Wind in unserem Bücherkorb! Ihr auch? Also los geht´s:

Unsere Lieblingsbücher für den Frühling

 

Dies sind unsere liebsten Frühlingsbücher für die Kleinsten – also etwa von 2 bis 4 Jahren:

 

„Alles wird grün“ – Neue Familienlieder von Johannes Stankowski mit Bildern von Eva-Maria Ott-Heidmann, erschienen im Pänz Verlag, Buch mit CD: mit diesem wunderschön illustrierten Buch bin ich lange nicht warmgeworden und der Grund ist mir im Nachhinein auch ganz klar. Denn kurz nachdem wir es geschenkt bekommen hatten, war die dazugehörige CD verschwunden und ist leider nie mehr aufgetaucht. Dieses Buch ist allerdings eine wunderschöne Ergänzung zu den herrlich frischen Liedern von Johannes Stankowski – aber ohne diese Lieder machen die Texte nicht viel Sinn, da es sich nur um illustrierte Textausschnitte handelt. Zum Glück hat mir eine liebe Instagramfreundin die CD geschenkt und seitdem lieben wir auch das Buch! Also laßt Euren Kindern dieses Buch vom Osterhasen bringen … aber paßt hinterher bloß auf die CD auf!

„Frühling“ von Eva-Maria Ott-Heidmann, erschienen im Verlag Urachhaus: ein reines Bilderbuch aus fester Pappe. Ohne Text, aber dafür mit den herzerwärmendsten Frühlingsmomenten, meisterhaft gemalt von der „Grande Dame“ der anthroposophischen Bilderbuchillustration. Das Buch beginnt mit dem leichten Frühlingsahnen: die ersten Schneeglöckchen spitzen durch die Schneedecke und helles Grün zeigt sich an den Birken. Doch von Seite zu Seite entfaltet sich der Frühling in all seiner Pracht: die Krokusse kommen hervor, die Vögel jubilieren und die Kinder werfen die Mützen von sich! So eine Frühlingsfreude! Dann werden im saftigen Gras Ostereier gesucht, der April führt all seine Wetterkapriolen vor und in einer lauen Maiennacht sieht man die Elfen unter dem blühenden Baum im Mondschein tanzen: einfach nur zauberschön!

„Die Häschenschule“ – Ein lustiges Bilderbuch von Fritz Koch-Gotha zu Versen von Albert Sixtus, erschienen im Esslinger Verlag: dieses Bilderbuch, geschrieben und gezeichnet vor beinahe hundert Jahren, ist ein richtiger Klassiker geworden und selbstverständlich für Menschen jeden Alters eine Freude! Und auch, wenn man den Versen und Bildern ihr Alter anmerkt (zumindest Schulkinder werden heute nicht mehr gezüchtigt: ich hoffe, das gilt auch für Hasenkinder!), ist es doch eine reine Wonne, sich mit den Kindern in diesen Hasenschulalltag zu begeben. Gute Reime und herzerwärmende Bilder werden eben nicht alt: so ein Glück!

„Pippa & Pelle im Garten“ von Daniela Drescher, erschienen im Verlag Urachhaus: im Frühlingsband der beiden Wichtelkinder geht es um all die wunderbaren Gartenfreuden, die uns jetzt im Frühling erwarten. Von der Aussaat bis zur Ernte können wir Pippa und Pelle bei der Gartenarbeit beobachten – und das ist bei den traumschönen Bildern von Daniela Drescher wie immer ein Hochgenuß!

„Frühlings-Wimmelbuch“ von Rotraut Susanne Berner, erschienen im Gerstenberg Verlag (unseres ist eine uralte Ausgabe der Büchergilde Gutenberg): ein großformatiges Pappbilderbuch der Kategorie Wimmelbuch, das grandios ohne Text auskommt. Denn schaut man sich aufmerksam jede einzelne Seite an, werden einem unendlich viele Frühlingsgeschichten erzählt: je nachdem, welchem Bewohner aus „Wimmlingen“ man über die sieben Doppelseiten hinweg folgt! Im Frühling erwacht auch in Wimmlingen alles zu neuem Leben und dieses Kleinstadtleben ist wie in allen Wimmelbüchern von Rotraut Susanne Berner einfach nur herzerfrischend, bunt und voller Liebe!

Dies sind unsere liebsten Frühlingsbücher für Menschen von 3 bis 103 Jahren:

 

„Die schönsten Geschichten von Sibylle von Olfers“, erschienen im Esslinger Verlag: in diesem Band, der zum 125. Geburtstag der Autorin erschien, vereinen sich ihre drei beliebtesten Geschichten. „Etwas von den Wurzelkindern“, ihr bekanntestes Werk, das ich gleich gesondert vorstellen möchte, „Mummelchen und Pummelchen“, die Geschichte zweier Kinder, die bei Hasen aufwachsen und erst später von ihrem Vater, dem Jäger, als die verlorenen Kinder erkannt und nach Hause gebracht werden und „Prinzeßchen im Walde“, eine poetische und leicht melancholische Geschichte einer Prinzessin, die im Walde wohnt und nur die Gesellschaft von Naturwesen und Tieren hat – dargestellt in unvergeßlich schönen Bildern. Die Bilder und Reime der großen Sibylle von Olfers sprechen auch heute noch, nach so langer Zeit, zu den Menschen: man spürt einfach ihre tiefe Naturverbundenheit und die große Liebe, die sie für die beseelte Welt hegt. Ihre Bücher sind ein großer Schatz!

„Etwas von den Wurzelkindern“ von Sibylle von Olfers, erschienen im Esslinger Verlag: wenn wir nur noch zehn Kinderbücher besitzen dürften, wäre dieses ganz sicher eines davon. Ich liebeliebeliebe dieses Buch – und das nicht nur, weil es für mich einen hohen emotionalen Wert besitzt: schließlich war es das allererste Buch, welches unsere allererste Tochter zu ihrer Taufe bekommen hat! Beim ersten Kind ist ja vieles sehr besonders: aber für eine Buchhändlerin ist das erste Buch ihres Kindes einfach unvorstellbar wichtig – was haben wir für ein Glück, daß es zufälligerweise dieses war! Denn „Etwas von den Wurzelkindern“ ist auch völlig abgesehen vom persönlichen Wert, den es für mich hat, ein wertvolles Buch sondergleichen: Sibylle von Olfers zeigt uns in diesem Buch, was zu Beginn des neuen Jahres unter der Erde alles vor sich geht. Mutter Erde weckt die kleinen, zerzausten Wurzelkinder und dann beginnt die Arbeit: jedes Wurzelkind muß sich sein Frühlingskleidchen nähen, die Käfer müssen geschrubbt, gekämmt und bemalt werden und dann kommt er, der große Moment! Zum Frühlingsbeginn zieht die farbenfrohe Schar an Blumen, Gräsern und Insekten in die Welt hinein – welch fröhlicher und bunter Zug! Auf den folgenden Seiten sehen wir dann, welche Pflänzchen und Tiere sich welche Orte ausgesucht haben: im Wald, am Bach und in der Sommerwiese freuen sie sich des Lebens, bis die Herbstwinde über die Lande peitschen und alle Wurzelkinder samt ihren Käferfreunden heim zu Mutter Erde treiben, wo sie wieder Winterschlaf halten dürfen … bis zum nächsten Frühjahr, wenn diese wunderschöne Geschichte wieder von vorne gelesen werden darf! Schöner kann man keine Bilder gestalten, um Kindern das äußere Naturerleben innerlich erfahrbar und verstehbar zu machen – dieses Buch gehört tatsächlich in jedes Kinderzimmer!

Und weiter geht es mit zwei absoluten Lieblingsbüchern für den Frühling:

„Hurra, der Frühling ist da!  Matz, Fratz und Lisettchen im Blütenbaum“ von Rose Pflock (deutscher Text) und Kazuo Iwamura (Illustrationen und japanischer Originaltext), erschienen im NordSüd Verlag: auch das Frühlingsbuch unserer Lieblingseichhörnchen ist wieder ein unvergleichlicher Augenschmaus! Matz, Fratz und Lisettchen turnen vergnügt durch den Frühlingswald, beobachten Raupen und Bienen und finden schließlich ein armes, verlassenes Vogelkind. Selbstverständlich lassen sie den verängstigten Jungvogel nicht alleine, sondern versuchen, ihn zu füttern: doch erst nach einigen Fehlschlägen finden sie durch das Erscheinen der Vogelmutter heraus, daß kleine Vögel nun einmal ganz andere Essensvorlieben haben als kleine Eichhörnchen.

„Familie Maus macht Picknick“ von Rose Pflock (deutsche Reime) und Kazuo Iwamura (Illustrationen und japanischer Originaltext), erschienen im NordSüd Verlag: dieses Frühlingsabenteuer von Familie Maus ist natürlich ganz nach unserem Geschmack – gibt es für uns selbst doch nichts Schöneres, als nach dem langen Winter endlich wieder draußen zu picknicken! Und genau das hat die Großfamilie Maus vor, an diesem herrlichen Frühlingstag. Zuerst helfen alle mit, das Picknick vorzubereiten und dann geht es endlich hinaus, in den frischen, grünen Frühlingswald: da kann man Vögel beobachten, Frösche quaken hören und jede Blume und jedes Insekt wird freudig begrüßt. Die Mäuse klettern und springen vor Freude herum und beim Anblick der detailverliebten Bilder des großen Kazuo Iwamura juckt es einem in den Füßen, es ihnen gleichzutun. Nach vielen bunten Seiten mit allerlei Abenteuern, gibt es dann auch endlich das heißersehnte Picknick … und am Ende dieses Bilderbuches stimmen ganz sicher alle kleinen und großen Leser mit ein: „Dieser Frühlingstag war fein! Picknick sollte immer sein!“

„Pelles neue Kleider“ von Elsa Beskow, erschienen im Verlag Urachhaus: wieder ein Meisterwerk der großen Schwedin! In diesem wunderschönen Bilderbuch wird der Weg von der Wolle des Schafes zum fertigen Kleidungsstück anschaulich dargestellt: denn Pelle hat ein Lamm, dessen Wolle lang und länger wird, während seine eigenen Kleider immer kürzer werden! So schert er sein Lamm und die Reise der Wolle beginnt: während seine Großmutter ihm die Wolle kämmt, jätet er ihr das Möhrenbeet. Seine zweite Großmutter spinnt ihm den Kammzug zur Wolle, während er ihre Kühe hütet. Sein Onkel, der Maler, spendiert ihm die Farbe zum Färben seiner Wolle, wenn er ihm als Gegenleistung Terpentin im kleinen Laden am anderen Ufer des Sees besorgt. Dann färbt er seine Wolle ganz alleine und seine Mutter webt sie ihm zu Stoff, während er sich um seine kleine Schwester kümmert. Schließlich näht ihm der Schneidermeister neue Kleider, während er ihm das Heu recht, Holz in der Stube aufschichtet und seine Schweine füttert. Diesen ganzen, langen Weg dürfen wir auf herzenswarmen Bildern mitverfolgen … und lernen nicht nur, wieviel Mühe und Arbeit und Liebe in jedem Arbeitsschritt stecken, sondern auch, wie schön das ist, wenn jeder seine Fähigkeiten zur Verfügung stellt, um am großen Ganzen mitzuwirken. Ein Buch, das in Zeiten von „fast fashion“ fast aus der Zeit gefallen wirkt – umso wichtiger ist es für die kommende Generation von Konsumenten!

„Das große Schnüpperle Osterbuch“ von Barbara Bartos-Höppner, erschienen im cbj-Verlag: kennt Ihr Schnüpperle? Schon in meiner eigenen Kindheit habe ich die Abenteuer dieses fröhlichen Jungens geliebt! Deshalb war es auch keine Frage, daß das Osterbuch von Schnüpperle vor Jahren bei uns einziehen mußte. Zum Glück hat mich diese Sentimentalität nicht enttäuscht: die Abenteuer von Schnüpperle, seiner Schwester Annerose, seiner Oma und seinen Eltern sind noch genau so liebevoll und unaufgeregt wie vor 30 Jahren!

„Die schönsten Geschichten vom Hasenfranz“, Bilder von Irkender Gider & Hermien Stellmacher, erzählt von Ursel Scheffler, erschienen im Ravensburger Verlag: die große Hasenfranz-Liebe zog schon vor vielen Jahren in unsere Familie ein. Meine älteste Tochter bekam nämlich zu ihrem zweiten Osterfest das kleine Pappbilderbuch „Ein buntes Ei vom Hasenfranz“  geschenkt … welches ich auch Monate nach Ostern noch täglich mehrfach vorlesen mußte, weil es ihr SO gut gefiel. Ja, ich kann den Text heute noch auswendig. Deshalb war es keine Überraschung, als der Osterhase zwei Jahre später „Die schönsten Geschichten vom Hasenfranz“ brachte. Von den Bildern waren wir erst ein wenig enttäuscht: war das Pappbilderbuch doch so viel sorgfältiger und feiner gezeichnet gewesen! Und auch die Reime des kleinen Bandes haben wir schmerzlich vermißt: und doch hat sich der Hasenfranz auch mit diesem Buch einen Platz in unserer Osterbibliothek und in unserem Herzen erobert. Denn wie der Hasenfranz zum Osterhasen wird und wie die Osterhasenbande um ersten Mal Eier in der Stadt verstecken darf: das sind einfach schöne Osterhasengeschichten. Und die dürfen doch in keiner Kindheit fehlen!

„Die gesammelten Abenteuer von Peter Hase“ von Beatrix Potter, erschienen im Diogenes Verlag: unsere Liebe zu Beatrix Potter und ihrer wunderbaren Tierwelt wurde uns von meiner Schwägerin Victoria vor 12 Jahren mit diesem Buch geschenkt – und ihr wurde diese Liebe wohl von ihrem schottischen Papa in die Wiege gelegt. So ein Glück! Denn ohne diese zauberhafte Welt wäre unser Bücherregal um viele aufregende Geschichten und traumschöne Bilder ärmer. Denn die Abenteuer von Peter Hase und seinen Freunden liest man jedes Mal wieder mit großer Freude vor … und ich bin mir bei diesem Band auch sicher, daß ich ihn noch zur Hand nehmen werde, wenn längst keine kleinen Zuhörer mehr neben mir sitzen. Gute und spannende Geschichten sind nämlich zeitlos und die Liebe zu manchen Charaktern vergeht nie: Peter Hase gehört für mich auf jeden Fall dazu!

„Kleine Hasen werden groß“ von Tilde Michels, mit Bildern von Käthi Bhend, erschienen im Arena Verlag: zu guter letzt möchte ich Euch noch eines der zauberhaftesten Hasenbücher überhaupt an´s Herz legen. Ich habe diese Buchempfehlung von einer lieben Instagramfreundin aus der Schweiz bekommen und bin so froh darüber: denn allein die meisterhaften Illustrationen von Käthi  Bhend sind ein unvergleichlicher Genuß. Doch auch die Geschichte von Tilde Michels ist so informativ wie spannend und liebevoll – und das muß man erst einmal alles in einem Buche finden! Erzählt werden die Geschichten eines Wurfes junger Wildkaninchen und eines Wurfes junger Feldhasen, deren erste Lebenswochen nicht unterschiedlicher verlaufen könnten. Und doch werden alle groß, lernen die Gefahren und die Freuden des Lebens im Walde kennen und am Ende wird auch dem Kaninchenvater (der anfangs immer alle (großen) Fortschritte der Feldhasenkinder recht unzufrieden mit den (eher kleinen) Fortschritten seiner eigenen Kinder vergleichen wollte) klar, daß man Äpfel nicht mit Birnen vergleichen kann. Und überhaupt: Es ist alles ganz in Ordnung. Wie schön, wenn man das sagen kann. Ob als Wildkaninchen oder als Mensch.

4 Kommentare
  1. Christina sagte:

    Hallo liebe Uta,
    wie schön Deine Frühlingsbücher-Auswahl ist!
    Natürlich freue ich mich ganz besonders, dass Dir mein Buchtipp auch so gut gefällt wie mir😊❤️🐰!
    Herzliche Grüsse aus der Schweiz,
    Christina

    Antworten
    • Uta sagte:

      Liebe Christina!
      Dieses Buch ist wirklich etwas ganz Besonderes! Danke nochmals für die Empfehlung!
      Ganz liebe Grüße von Uta

      Antworten
  2. Eva-Maria sagte:

    Danke für die schöne Vorstellung =) ! Einige dieser Bücher haben wir bereits und das ein oder andere noch unbekannte findet in der nächsten Zeit sicher seinen Weg zu uns… Sie klingen alle toll. Liebe Grüße

    Antworten

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Hinweise zur Verarbeitung Deiner Angaben und Widerspruchsrechte: Datenschutzerklärung.