Die Temperaturen sind seit Tagen weit unter Null und wir machen seit einer Woche Pläne für dieses Wochenende: wir wollen ein Picknick auf dem Eis machen! Denn wie oft kann man denn schon seine Picknickdecke auf einem gefrorenen Weiher oder auf gefrorenen Wiesen ausbreiten? Eben! Und das Leben wie das Eis möchten gefeiert werden: unbedingt!

Dazu braucht man auch gar nicht viel: eine dicke Eisschicht auf dem Weiher, etwas Leckeres zum Essen (kein Stress! Zur Not tun’s auch gekaufte Kekse!), heißer Tee in Thermoskannen, ein paar Decken und los geht’s. Das letzte Mal, daß wir ein Picknick auf dem Eis genießen konnten, ist nun schon wieder drei Jahre her: so selten ist es hier mittlerweile anhaltend kalt! Deshalb darf man keineswegs zu viel dieser kostbaren, seltenen Zeit mit Perfektion verschwenden: Picknick einpacken, alle warm anziehen, die Schlittschuhe schnüren und ab auf’s Eis!

Die ersten Schritte sind immer furchtbar wackelig: kein Wunder, bei diesem seltenen Vergnügen! Aber mit jeder Runde wird man wieder sicherer und irgendwann fegen die Kinder wie die Wirbelwinde über die glatte Eisfläche!

Ein Stück Eis dient als Puck, Stöcke als Hockeyschläger: das Glück ist meistens ziemlich einfach!

Und wenn dann alle eine Pause brauchen, wird gepicknickt!

Natürlich schmecken frisch gebackene, vegane Zimtschnecken am allerbesten beim Picknick auf dem Eis! Aber es geht wirklich nicht um’s Essen bei diesem wunderbaren Mikroabenteuer: es geht darum, dieses herrliche, allzu flüchtige Naturschauspiel gebührend zu feiern! Denn, wie verrückt ist das denn? Wir stehen auf dem Weiher und unter uns sind Fische!

Die Kleinsten können natürlich noch nicht Eislaufen: ihnen kann man Schlitterkufen unterschnallen, wenn man mag. Aber meistens ist das bloße Laufen auf dem gefrorenen Weiher ja schon eine Herausforderung für sie! Also nehmen wir sie lieber an die sichere Hand und zeigen ihnen die Eiswunder, die die Umgebung zu bieten hat.

Dieser wunderschöne Nachmittag auf dem Eis vor drei Jahren endete übrigens mit einer Platzwunde in der Landarztpraxis: und auch wenn ein Helm diese Kinnverletzung nicht verhindert hätte, hat dieser Unfall mir bewußt gemacht, wie hart gefrorenes Wasser ist! Deshalb dürfen meine Kinder nicht mehr ohne Helm auf die Eisfläche. Aber wer jetzt denkt, die Kinder wollten nun nicht mehr Eislaufen gehen: weit gefehlt! Kinder zieht es immer wieder auf die Kufen: wir können viel von ihnen lernen!

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2 Kommentare
  1. Stefanie sagte:

    Das hört sich wunderbar an! Wir haben einen kleinen Feuerwehrteich am Grundstück und ich habe die letzten Wochen so gehofft, dass die Kälte reicht. Leider war es zu unsicher, die Temperaturen nicht immer im zweistelligen Minusbereich und es hat nicht geklappt.(Es ist auch kein stehendes Gewässer, da braucht es ja auch nochmal länger)
    Aber irgendwann klappt es mal wieder. Bis dahin haben deine Bilder Vorfreude wach gehalten 🙂
    Frohe Grüße, Stefanie

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    • Uta sagte:

      Liebe Stefanie!
      Ich danke Dir für Deine lieben Worte und drücke Dir die Daumen für nächstes Jahr: jetzt genießen wir alle lieber die frühlingshaften Temperaturen!
      Alles Liebe von Uta

      Antworten

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