Heute habe ich doch tatsächlich auf meinem eigenen Blog nach einem Rezept gesucht: und es nicht gefunden! So sicher war ich mir, diese Muffins schon verbloggt zu haben! Weil wir sie einfach lieben, weil sie einfach immer gelingen und weil sie auch jeden nicht vegan essenden Menschen von veganer Backkunst überzeugen. Und (wahrscheinlich das wichtigste Argument von allen!) weil sie einfach die schokoladigsten Schokomuffins sind, die man sich vorstellen kann: und wer liebt keine Schokoladenmuffins?

Aber ich hatte sie noch nicht verbloggt! Also mußte ich wieder einmal in meinen unzähligen Rezeptbüchern nach diesem Rezept suchen … und währenddessen nahm ich mir ganz fest vor, sie noch heute zu verbloggen. Aber wie das so ist: die Sachen, die man am häufigsten backt, werden am seltensten fotografiert … zumindest ist das bei uns der Fall. Auf den einzigen vorzeigbaren Bildern, die ich von meinen veganen Schoko-Schoko-Muffins gefunden habe, sind diese als Bären verkleidet: damit haben wir letztes Jahr nämlich einen Paddington-Filmabend zelebriert! Und was passte dazu besser als Bärenmuffins?

Nun gut – Ihr denkt Euch die Bärengesichter einfach weg und dann kann es auch schon losgehen mit dem Rezept. Aber eines noch vorneweg: ursprünglich war auch dieses Lieblingsrezept nicht vegan, aber die veganisierte Version wurde von meinen mehr als kritischen Testessern einstimmig angenommen. Da das Ursprungsrezept aus den Vereinigten Staaten stammt, wird mit Tassen (= cups) abgemessen, was ich absolut liebe: denn so können diese Muffins auch schon von jüngeren Köchen ganz alleine zusammengerührt werden. Dabei ist es auch völlig egal, welche Tassengröße Ihr nehmt, solange Ihr bei dieser einen Tassengröße bleibt: denn das Verhältnis der Zutaten zueinander muß ja nur stimmen. Bei einer größeren Tasse bekommt Ihr eben mehr Muffins heraus. Aber wenn Ihr es genau wissen wollt: ich nehme immer die großen Kaffeebecher und das ergibt bei mir (ungefähr!) entweder zwei Bleche Muffins in Normalgröße oder drei Bleche Mini-Muffins.

Zutaten trocken

  • 3/4 Tasse Vollkorndinkelmehl, am besten frisch gemahlen
  • 3/4 Tasse Dinkelmehl 1050
  • 2 TL Weinsteinbackpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 3 EL Kakaopulver, ungesüßt
  • 100 g vegane Schokoladentropfen, zartbitter (z.B. von Rapunzel)

Zutaten feucht

  • 60 g Apfelmark
  • 1/2 Tasse brauner Zucker
  • 1/3 Tasse geschmacksneutrales Pflanzenöl
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen
  • 1 Tasse Hafermilch
  • evtl vegane Schokoladenglasur, z.B. 100g Rice Choc Kuvertüre von Vivani

Bitte immer biologisch angebaute Zutaten verwenden – es macht so einen großen Unterschied: im Geschmack und für unsere Erde!

Zubereitung

Die Muffinsblech-Vertiefungen mit Papierförmchen ausstatten und den Backofen auf 160° C Umluft vorheizen. Zuerst werden in einer mittelgroßen Schüssel die trockenen Zutaten sorgfältig vermischt. Dann werden in einer weiteren (größeren) Schüssel alle feuchten Zutaten miteinander verrührt und schließlich die trockenen Zutaten vorsichtig untergehoben, bis sie feucht sind. Der Teig wird nun zu 3/4 in die Muffinsblech-Vertiefungen eingefüllt und im Backofen ca 20-25 Minuten (Mini-Muffins: ca 15 Minuten) gebacken, bis kein Teig mehr an einem Holzstäbchen kleben bleibt (Stäbchenprobe!). Nach dem völligen Erkalten können die Muffins noch mit Schokoladenglasur versehen und nach Belieben verziert werden. Gut gekühlt schmecken diese Muffins am allerbesten!

5 Kommentare
  1. Isabella K. sagte:

    Liebe Uta!
    Ich werde diese leckeren Muffins mal morgen ausprobieren, frage mich jedoch ob die zwei unterschiedlichen Mehltypen notwendig sind? Habe Dinkelmehl von der Mühle zu Hause, weiß nicht mal welches genau..
    Danke dir!
    Alles Liebe

    Antworten
    • Uta sagte:

      Liebe Isabella!
      Du kannst auch nur eine Mehlsorte nehmen! Der Grund für die zwei Mehlsorten ist der, daß die Hälfte Vollkornanteil in diesem Mischungsverhältnis kaum auffällt und alle Gäste (auch die, die Vollkorn skeptisch gegenüberstehen) diese Muffins lieben! Selbstverständlich kann man auch nur 1050er Mehl nehmen! Nur Vollkorn macht sie etwas schwerer! Gutes Gelingen – und ich würde mich sehr über Feedback freuen ❤️
      Alles Liebe von Uta

      Antworten
      • Isabella K. sagte:

        Aaaah, ich raste aus! Die sind einfach nur mega mega lecker! Ich hab sie für eine Freundin für die Eröffnung ihres Mama-Baby-Cafés gebacken muss aber sofort nochmal welche nachschieben…wie praktisch, dass im Apfelmarkglas soviel mehr drin ist als man braucht! Vielen Dank dir für deinen Einsatz und deinen Content!

        Antworten
        • Uta sagte:

          Liebe Isabella!
          Danke für Deine begeisterte Rückmeldung – das motiviert mich sehr!
          Ganz liebe Grüße von Uta

          Antworten

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  1. […] vegane Schoko-Schoko-Muffins, am besten natürlich nach meinem Rezept […]

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