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Mit Liebe gesund werden

Nie war ein Thema aktueller als jetzt und doch hätte ich nicht einfach mitten in einer Pandemie einen Blogbeitrag dazu geschrieben, wie wichtig die Liebe (neben den Segnungen der Medizin, selbstverständlich!) beim Prozess des Gesundwerdens ist, wenn ich nicht erst letzte Woche eine Rückmeldung einer Leserin auf Instagram darüber bekommen hätte, daß sie ohne meine Anregung nie auf die Idee gekommen wäre, ein hübsches Tablett für ihre Liebsten anzurichten, aber daß dieser Anblick allein ja schon zum Gesundwerden beitrage. Das sehe ich ganz genau so: und deshalb habe ich darüber nachgedacht, wie denn das bei uns angefangen hat, mit den „Krankentabletts“!

Angefangen hat das alles nämlich schon lange bevor wir überhaupt Kinder hatten: zu meinem 19. Geburtstag bekam ich von meinem Liebsten das Buch „Ich mach dich gesund, sagte der Bär“ von Janosch, zusammen mit einer selbstgemachten Tigerente aus Holz. In der Widmung heißt es: „Dieses Buch ist für die Tage gedacht, an denen Du Dich krank fühlst…und natürlich für unsere Kinder.“ Das finde ich in der Rückschau schon beachtlich, waren wir damals doch erst ein Jahr zusammen und beide noch sehr jung!

Es hat sich jedenfalls alles bewahrheitet: daß wir gemeinsam Kinder bekommen werden und daß dieses Buch phänomenal gegen Krankheiten jeglicher Art hilft. Probiert es aus! Ich habe es seit damals unendlich viele Male vorgelesen bekommen und noch öfter vorgelesen. Und irgendwann hat sich zu diesem Vorleseritual im Krankheitsfall eben auch das Ritual des „Krankentabletts“ gesellt.

Bei schweren Krankheiten halten wir uns natürlich strikt an die Anweisungen unseres lieben Kinderarztes. Aber bei allen leichten Krankheiten glauben wir an die heilende Kraft der Liebe und der Zeit und gehen, ehrlich gesagt, erst gar nicht zum Arzt. Wir finden es in erster Linie wichtig, daß unsere Kinder sich die Zeit zum Kranksein nehmen können. Wir würden nie (halb-)kranke Kinder in Kindergarten oder Schule schicken, denn was kranke Kinder vor allem brauchen, ist Bettwärme, Vitamine, ausreichend zu Trinken und viel Liebe. Und all das bekommen sie, wenn wir ihnen ein liebevoll angerichtetes Tablett mit Obst oder Gemüse, heißem Tee oder einem leckeren Saft an´s Bett bringen.

Wenn dann noch ein Blümchen darauf steht, fühlt sich das kranke Kind garantiert gleich besser! Natürlich gibt es auch Krankheiten, bei denen rohes Obst und Gemüse oder Säfte nicht angezeigt sind, aber auch Kamillentee, Salzstangen und Zwieback lassen sich liebevoll anrichten. Denn letzten Endes ist es gar nicht so sehr das, was auf dem Tablett steht, das kranken Kindern beim Gesundwerden hilft: sondern in erster Linie die Liebe, die sie dabei spüren, wenn sie im Krankheitsfall umsorgt werden.

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6 Kommentare
  1. Ulrike sagte:

    Liebe Uta,
    das finde ich auch eine sehr schöne Tradition von dir und das Buch kenne ich glaub ich noch gar nicht. Ups, das muss sich ändern!
    Liebe Grüße, Ulrike

    Antworten
  2. Carolin sagte:

    Liebe Uta!
    So ist es! Wie liebevoll du die Tabletts anrichtest! ❤️ Ich werde beim nächsten Mal noch mehr auf hübsche Blümchen achten 😉 Das Buch lesen wir auch sooooo gern! „Streifen verrutscht!“ Ach es ist einfach zu schön! ☺️🥰😍 Liebe Grüße! Carolin

    Antworten

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